#zugehört: Das wünschen sich Azubis für ihre Wohnsituation
Jugendlichen eine Stimme geben, ihnen zuhören bei dem, was sie beschäftigt, was sie plagt, was sie umtreibt. Das will die Handwerkskammer für Mittelfranken mit dem Format #zugehört erreichen. Mit regelmäßigen Diskussionsrunden zwischen Auszubildenden sowie Verantwortlichen aus Politik und Handwerk. Wie kann Ausbildung attrakativer werden? Und wie können mehr junge Menschen ihren Weg ins Handwerk finden? „Gebt uns Tipps und redet mit uns“, appelliert Dr. Rainer-Johannes Wolf, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für Mittelfranken, an die jungen Menschen. Das Thema im Fokus 2026: Azubiwohnen.
In einer Diskussionsrunde schilderten die Auszubildenden Sophie Frieß, Niklas Schramm und Raphael Bauer, wie schwer es ist, als Azubi eine bezahlbare Wohnung zu finden. Zu niedriges Einkommen, fehlende Busverbindungen im ländlichen Raum und zu teure Mietpreise erschweren die Suche. Mit Dr. Nasser Ahmed, Wohnungs- und Baubürgermeister der Stadt Nürnberg, und Dr. Philipp Stiel, Geschäftsführer des Siedlungswerks Nürnberg, sprachen sie über Lösungsansätze. Zum Beispiel ein Azubiwerk nach Münchner Vorbild oder betreute Wohnmodelle. Auch Stefanie Kurz, Geschäftsführerin der Handwerkskammer für Mittelfranken, war Teil der Runde.
Schau‘ rein!